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	<title>kleinstadtgedanken &#187; Proletenprosa</title>
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		<title>Neujahrsodyssee von und zu Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 09:14:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Prall</dc:creator>
				<category><![CDATA[geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Proletenprosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Alljährlich mühe ich mich in der Vorweihnachtszeit schon mit der Planung für den kommenden Jahreswechsel ab. Ich möchte immer möglichst früh wissen, wie und wo gefeiert werden soll, damit ich das Ganze auch möglichst stressfrei vorbereiten und dann am Silvestertag selbst eine unglaublich ruhige Kugel schieben kann. Da ich aber nicht allein feiere, hat dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6888" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-6888" href="http://kleinstadtgedanken-blog.de/2011/01/neujahrsodyssee-von-und-zu-berlin/dsc01836/"><img class="size-medium wp-image-6888" title="DSC01836_Berlin" src="http://kleinstadtgedanken-blog.de/wp-content/uploads/2011/01/DSC01836-300x225.jpg" alt="Berlin" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Berlin</p></div>
<p>Alljährlich mühe ich mich in der Vorweihnachtszeit schon mit der Planung für den kommenden Jahreswechsel ab. Ich möchte immer möglichst früh wissen, wie und wo gefeiert werden soll, damit ich das Ganze auch möglichst stressfrei vorbereiten und dann am Silvestertag selbst eine unglaublich ruhige Kugel schieben kann. Da ich aber nicht allein feiere, hat dieser Plan jedes Jahr neue Lücken und Schwachstellen. Weil aber gerade diese kleinen Schwachstellen die allgemeine Spannung erhalten und im Nachhinein doch erst die guten von den grandiosen Geschichten unterscheiden, erzähle ich an dieser Stelle mal ein wenig von meinem jüngsten Jahreswechsel.</p>
<p><span id="more-6877"></span></p>
<p>Geplant war, am 30.12. von Jena nach Berlin zu fahren. Dazu sollte sich unsere Reisegruppe hier treffen und dann gemeinsam, auf mehrere Fahrzeuge verteilt, aufbrechen. Dumm nur, dass  &#8211; als ich am 29.12. in Jena ankam – die eine Hälfte bereits in Berlin weilte und die andere Hälfte inzwischen andere Silvesterpläne hatte bzw. nicht zu erreichen war. So begab ich mich auf die Suche nach Alternativen. Bis auf kurzweiligen Stress und eine Ausweichparty mit insgesamt 6 Gästen (4 davon bildeten 2 Pärchen, das verspricht doch immer eine bombige Partystimmung!) ließ sich jedoch auf die Schnelle nichts auftreiben. Doch dann kam die Rettung! Sven erschien wie der rettende Weihnachtsengel endlich am Firmament und sackte mich und Basti einfach mal spontan ein, und fuhr mit uns im Gepäck, kurz vor 19 Uhr in Jena los. Ziel: BERLIN.</p>
<p>Unterwegs konnte unsere kleine Reisegruppe bei atemberaubenden Autobahngeschwindigkeiten um die 130 Stundenkilometer ein nicht enden wollendes Silvesterraketenpanorama bestaunen bzw. sich abwechselnd über die gähnende Leere auf Deutschlands Autobahnen wundern. Mal ehrlich, um Zeit ist absolut nichts los. Keiner Unterwegs. Perfektes Reisewetter für alle staugeplagten Seelen da draußen…</p>
<p>Ich muss unbedingt noch darauf hinweisen, dass keiner von uns 3 Prachtkerlen eine nähere Ortskenntnis vorzuweisen hatte und auch ein Navigationsgerät nicht unserem Wunderköfferchen vorhanden war. Somit mussten wir uns auf eine telefonische Wegbeschreibung und schnöde Verkehrsschilder (yeah, oldschool!) verlassen. Wie durch ein Wunder sollte dies am Ende auch funktionieren und wir haben uns tatsächlich kein einziges Mal verfahren. Ob man das nun uns oder unserem telefonischen Führer zuschreiben mag, bleibt jedem selbst überlassen… Wir haben’s jedenfalls geschafft. Also stellten wir unser Gespann in Lichtenberg ab und – genau – sprangen direkt in eine Straßenbahn. Da es mittlerweile schon gegen 23 Uhr ging, mussten wir uns sputen. Also erstmal fix zum Alexanderplatz, um dort telefonisch dann zum Potsdamer Platz bestellt zu werden… wo wir dann auch tatsächlich 23:30 Uhr endlich eintrafen und unsere Verbündeten Partytiger gerade noch rechtzeitig zum Jahreswechselfreudentaumel fanden. Zusätzlich zur üblichen Euphorie durchströmte uns ein Gefühl des Triumphes. Des Triumphes über die Zeit, die gegen uns lief. Der Sieg  war unser. Wir waren pünktlich!!</p>
<p>Nachdem wir dann dürftig mit Glühwein auf das neue Jahr angestoßen hatten, stürzten wir uns in die Berliner Neujahrsnacht. Da der zwischenzeitlich konsumierte Partycocktail aus Wegbier in der Bahn und Glühwein nicht nur auf’s Gemüt, sondern auch auf die Blase drückte, mussten wir uns etwas einfallen lassen. Die selbständige Suche führte jedoch nicht zu den gewünschten Ergebnissen, sodass wir ganz naiv einen Mitarbeiter der BVG ansprachen und er uns erklärte, dass es weit uns breit keine öffentlichen WCs gäbe. Anscheinend habe ich ihn daraufhin so erschüttert angesehen, dass er sich einen Ruck gab und uns mit einem kleinen Wink über den gesamten U-Bahnhof lotste. Am anderen Ende angekommen, öffnete er dann eine magische Tür und bot uns Erlösung. Ja, wir durften tatsächlich das BVG-Personalklo benutzen. Jetzt können die Berliner allesamt schimpfen, wie sie wollen! Für mich bleibt der nette BVG-Mitarbeiter auf ewig in guter Erinnerung. Als Dankeschön hab ich mir sogar einen Fahrschein gekauft.</p>
<p>Frisch erleichtert ging es weiter im Programm. Wir quetschten uns durch die gnadenlos überfüllten Gänge der U-Bahnstation und zogen unseres Weges gen Warschauer Platz. Dort wurden wir von unserer Partyführerin vor die Wahl gestellt: Standarddisco oder „<a href="http://www.diebusche.de" target="_blank">Die Busche</a>“. Erfüllt von Skepsis und erheitert vom Neujahrsgetränk entschieden wir uns schlussendlich für letzteres und reihten uns in die Schlange vor dem Eingang der Busche ein. Wir dachten, es könnte sicher lustig werden. Schon dort wurden wir binnen Sekundenbruchteilen als „Heten“ geoutet und herzlichst von der Stammklientel empfangen. Das war zwar erst der Anfang, aber schon sehr lustig. Wir haben gelernt, dass es einfach keine politisch korrekte Bezeichnung für dieses Etablissement zu geben scheint, und dass „Homo-Schuppen“ zwar grenzwertig aber noch vollkommen O.K. sei. Erst später sollten wir merken, dass der nette Typ, der uns so freundlich empfing und verständnisvoll aufklärte, sich verdächtig oft bei uns blicken ließ und auffällig oft zuprostete. Ich muss gestehen, meine Erwartungen in Bezug auf den Club selbst wurden schon ein wenig enttäuscht. Bis auf eindeutige Plakate und Spezial-Drinks mit bezeichnenden Namen wie „Sperma“, „Viagra“ oder „Schlumpfenwichse“ war es doch eine stinknormale Disco. Ok, die knutschenden und fummelnden Pärchen in den dunklen Ecken und Gängen war irgendwie anders als sonst… Aber seltsamerweise stört es nicht im Geringsten, wenn sich da zwei hübsche Damen miteinander vergnügen. Doppelmoral ist doch was Feines! Wesentlich auffallender war jedoch die ausgelassene Stimmung. Da ging doch tatsächlich ne Party ab, die ihres gleichen sucht. Man mag spekulieren, woran das liegen könnte, aber eigentlich ist es doch vollkommen egal. Die Stimmung war unglaublich ausgelassen und die Stunden verflogen beinahe unbemerkt. Gelegentliche Avancen wurden höflich abgelehnt und man kam darüber sogar wieder ins Gespräch, was man denn bitte als „Hete“ in der Busche verloren habe. Legendär war auch die Tatsache, dass es während des gesamten Partyaufenthalts keine einzige Eskalation gab. Da hing keiner in seinem eigenen Erbrochenen am Tresen oder wurde pöbelnd und um sich schlagend von der Security der Räumlichkeiten verwiesen. Eine derart friedliche Discoveranstaltung habe ich lang nicht erlebt. Dafür ein ganz dickes Lob an die Gäste und die Belegschaft!</p>
<p>Nachdem wir uns (wir hatten unsere Jacken nicht an der Garderobe abgegeben, da wir uns die jederzeitige Fluchtmöglichkeit offen halten wollten) bis ca. 5 Uhr genüsslich betrunken und auf der Tanzfläche profiliert hatten, brachen wir recht überstürzt nach Hause auf. Schließlich wollten wir ungefähr mittags wieder die Rückreise antreten…</p>
<p>4 betrunkene junge Männer in ihrer gesamten Pracht können sich in einer fremden Stadt jedoch schlecht orientieren. So mussten wir nach der 2ten Straßenbahn resignieren und haben uns ein Taxi gestoppt. Nachdem wir uns ratlos fragten, in welche Richtung wir müssten und wie weit wir wohl vom rechten Weg abgekommen wären, überraschte uns der Taxifahrer mit den Worten „Das is‘ doch gleich ums Eck. Da hättet ihr auch laufen können…“. An dieser Stelle konnten wir nur noch lachen, dass ihm die Ohren klingelten und ließen uns von ihm zu unserem Schlafplatz kutschieren. Obwohl es „gleich ums Eck“ war, wurden dennoch 7,40€ fällig. Das war dann wohl der Silvesterzuschlag.</p>
<p>Unser Domizil, als letzte Station unserer Reise, stellte die größte Überraschung dar. Eine beinahe komplett ausgeräumte Wohnung (Auszug fand 2 Tage zuvor statt) mit einer frustrierten Katze, die scheinbar aus Protest neben das Katzenklo machte, ungehemmt über Tisch und Bänke stolzierte, Taschentücher und ähnliches stibitzte und mit Inbrunst die Tapete von den Wänden kratzte. Dort genehmigten wir uns noch ein Schock-/Gutenachtbier und betteten uns, nachdem wir den Sonnenaufgang noch begrüßt hatten, dürftig mit Decken und Schlafsäcken zur Ruhe. Bis kurz nach elf war das auszuhalten, aber als der Boden dann zu hart und schmerzhaft wurde (ich bin zu alt, um auf dem Boden zu schlafen) musste das Projekt „Schlafen“ abgebrochen werden.</p>
<p>Letztlich endete unser Trip mit einem verkaterten Frühstück im goldenen M, einem durch Streufahrzeuge verursachten Stau auf dem Berliner Ring und einer fast schon Tagesreise zurück nach Jena, wo wir erst am Abend wieder eintrafen. Alles in Allem haben wir zwar mehr Zeit auf der Autobahn als in Berlin verbracht, aber wir waren und sind uns noch immer einig:</p>
<p>Dieser Jahreswechsel war zwar gehörig ungewöhnlich und hat uns zeitweise auch ordentlich verunsichert, aber das war es wert! Nur die Busche überlassen wir dann doch lieber der eigentlichen Zielgruppe…</p>
<p>Ich wünsche euch allen ein frohes Neues!</p>
<p>Hochachtungsvoll,</p>
<p>Karl Prall</p>
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		<title>fremde Federn</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 10:15:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Prall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Proletenprosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Lieder, die hauen dich um. Du hörst sie. Du fühlst sie. Dann kommt der Tag an dem sie dir mehr schenken als du je erwartet hättest und eine Bedeutung für dich erlangen, die dich wie am ersten Tag fesselt und nicht mehr loszulassen scheint. In diesem Sinne heute eine kleine Hommage an Johnny [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Lieder, die hauen dich um. Du hörst sie. Du fühlst sie.</p>
<p>Dann kommt der Tag an dem sie dir mehr schenken als du je erwartet hättest und eine Bedeutung für dich erlangen, die dich wie am ersten Tag fesselt und nicht mehr loszulassen scheint.</p>
<p>In diesem Sinne heute eine kleine Hommage an <a title="johnny Cash - Hurt" href="http://www.youtube.com/watch?v=SmVAWKfJ4Go" target="_blank">Johnny Cash</a>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Hurt</strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>I hurt myself today<br />
To see if I still feel<br />
I focus on the pain<br />
The only thing that&#8217;s real<br />
The needle tears a hole<br />
The old familiar sting<br />
Try to kill it all away<br />
But I remember everything</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>What have I become?<br />
My sweetest friend<br />
Everyone I know<br />
Goes away in the end<br />
You could have it all<br />
My empire of dirt<br />
I will let you down<br />
I will make you hurt</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>I wear this crown of thorns<br />
Upon my liar&#8217;s chair<br />
Full of broken thoughts<br />
I cannot repair<br />
Beneath the stain of time<br />
The feeling disappears<br />
You are someone else<br />
I am still right here</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>What have I become?<br />
My sweetest friend<br />
Everyone I know<br />
Goes away in the end<br />
You could have it all<br />
My empire of dirt<br />
I will let you down<br />
I will make you hurt</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>If I could start again<br />
A million miles away<br />
I would keep myself<br />
I would find a way</em></p>
<p>Hochachtungsvoll,</p>
<p>Karl Prall</p>
]]></content:encoded>
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		<title>hallo und tschüss</title>
		<link>http://kleinstadtgedanken-blog.de/2010/07/hallo-und-tschuss/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 11:41:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Proletenprosa]]></category>

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		<description><![CDATA[da ist er wieder der papa. na habt ihr euch gut amüsiert? ich hoffe doch, denn die vertretung war doch mal mehr als nur grandios. an dieser stelle nochmals vielen vielen dank an: janos, christoph, steffy, sven , thang und flo außerdem hoffe ich das ihr, also die besten leser der welt, jetz  nicht zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>da ist er wieder der papa. na habt ihr euch gut amüsiert?</p>
<p>ich hoffe doch, denn die vertretung war doch mal mehr als nur grandios.</p>
<p>an dieser stelle nochmals vielen vielen dank an:</p>
<p><a href="http://iamnosuperman.com">janos</a>, <a href="http://toyboysandsomegirls.org">christoph</a>, <a href="http://muhnie.de">steffy</a>, <a href="http://inselblog.com">sven</a> , <a href="http://electru.de">thang</a> und <a href="http://welikethat.de">flo</a></p>
<p>außerdem hoffe ich das ihr, also die besten leser der welt, jetz  nicht zu sehr verwöhnt seid <img src='http://kleinstadtgedanken-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>so das war das hallo, kommen wir zum tschüss.</p>
<p>euer lieblingsblog geht in die sommerpause. von heute bis zum 16. august wird es hier vorerst extremst still. ich denke euch wird das nicht sonderlich stören, da man im sommer eher mal am strand liegt als vor dem monitor sitzt, zu mindestens die die urlaub haben. sollte ihr euch langweilen, wisst ihr ja nun wo ihr noch sehr gut unterhalten werdet.</p>
<p>so damit verabschiede ich mich vorerst wieder.</p>
<p>wir sehen uns mitte august wieder.</p>
<p>lasst es euch gut gehen</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Here I am</title>
		<link>http://kleinstadtgedanken-blog.de/2010/07/here-i-am/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 17:02:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Proletenprosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ich hier von Chris selbst und auch von meinem Partner in der Vertretungswoche - Sven vom Inselblog - angekündigt wurde werde ich mich jetzt erstmal kurz vorstellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aloha, Holá, Hallo, Hello, Guten Abend!</strong></p>
<p>Da ich hier von Chris selbst und auch von meinem Partner in der  Vertretungswoche &#8211; Sven vom <a href="http://inselblog.com/" target="_blank">Inselblog</a> &#8211; angekündigt wurde werde ich mich jetzt erstmal  kurz vorstellen.<br />
Ich heiße Steffy, bin 26 Jahre <strong>alt</strong> und komme aus einem  kleinen Örtchen in der Nähe von Aachen &#8211; an der holländischen Grenze. Genau aus  diesem Grund bin ich wohl oft auch etwas überdreht, es besteht das Gerücht dass  die Luft hier extrem THC-verseucht ist. <img src='http://kleinstadtgedanken-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Wenn ich gerade nicht mit Zahlen spiele (arbeite als Buchhalterin) oder  jammern im Garten liege (ich hasse die Hitze, gehts euch genauso?) dann gebe ich  meinen Senf auf meiner eigenen Seite <a href="http://www.muhnie.de/" target="_blank">“Muhnies Welt”</a> zum Besten. Meistens wird da aber nur gejammert  &#8211; also hab ich nicht wirklich ne Ahnung warum Chris so scharf darauf war dass  ich ihn hier eine Woche lang “vertrete”. Ach stimmt ja, die Frauenquote <img src='http://kleinstadtgedanken-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Ich bin mir noch nicht wirklich sicher was ich hier so vom Stapel lassen  werde, da mein Blog schon echt anders ist als die Kleinstadtgedanken hier, aber  wenn ihr wollt jammer ich euch auch gerne zu :p<br />
Natürlich könnt ihr mir auch ein paar Vorschläge machen, Fragen stellen, um  Fotos betteln (und es später bereuen <img src='http://kleinstadtgedanken-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /> ) &#8211; oder ihr lehnt euch einfach zurück  und genießt die Show!</p>
<p>Ps.: Wie ihr sehen könnt steh ich total auf Smileys, sorry <img src='http://kleinstadtgedanken-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Grüße von der Insel</title>
		<link>http://kleinstadtgedanken-blog.de/2010/07/gruse-von-der-insel/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 14:56:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
				<category><![CDATA[Proletenprosa]]></category>
		<category><![CDATA[gastblogger]]></category>
		<category><![CDATA[geschnetzeltes]]></category>
		<category><![CDATA[inselblog]]></category>
		<category><![CDATA[vertretung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ladies and Gents, darf ich mich kurz vorstellen? Mein Namen ist Sven, ich lebe auf einer Insel und blogge seit September 2009 unter der Adresse Inselblog.com, über mein Leben auf der Insel, Musik, meine Technik Probleme und was wir sonst noch so in den Sinn kommt. Eigentlich arbeite ich als Computerknecht, darf aber im moment [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ladies and Gents, darf ich mich kurz vorstellen?</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Sven" src="http://inselblog.com/wp-content/uploads/31416_1485906989054_1275278029_1364054_8356133_n.jpg" alt="" width="384" height="288" /></p>
<p>Mein Namen ist Sven, ich lebe auf einer Insel und blogge seit September 2009 unter der Adresse <a href="http://inselblog.com">Inselblog.com</a>, über mein Leben auf der Insel, Musik, meine Technik Probleme und was wir sonst noch so in den Sinn kommt. Eigentlich arbeite ich als Computerknecht, darf aber im moment meinen Zivildienst leisten (zum Glück nur 6 Monate).</p>
<p>Da Chris momentan auf St. Barts abhängt (oder so ähnlich), werde ich ihn mit <a href="http://www.muhnie.de/">Muhnie</a> zusammen, für eine Woche vertreten.</p>
<p>Okay, genug von mir! Ich werde gleich meinen ersten richtigen Post hinterher schieben. Versprochen!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Reisetagebuch Irland</title>
		<link>http://kleinstadtgedanken-blog.de/2010/06/reisetagebuch-irland-4/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 11:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Prall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Proletenprosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Tag 5 Der letzte Tag ist angebrochen. Ein wenig keimt schon Wehmut auf. Aber das kann ich heute nicht brauchen. Schließlich will ja jede der verbleibenden Minuten genutzt werden. Also auf in die Stadt und noch die letzten Sehenswürdigkeiten abarbeiten. Den Anfang machen wir mit einem original Irish Breakfast, frei wählbar in 3 Größen von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tag 5</p>
<p>Der letzte Tag ist angebrochen. Ein wenig keimt schon Wehmut auf. Aber das kann ich heute nicht brauchen. Schließlich will ja jede der verbleibenden Minuten genutzt werden. Also auf in die Stadt und noch die letzten Sehenswürdigkeiten abarbeiten.</p>
<p>Den Anfang machen wir mit einem original Irish Breakfast, frei wählbar in 3 Größen von normal bis Wochenration. Dazu gehört zum Beispiel Toast, Ei (gerührt oder gespiegelt), Würstchen, Bacon, Black and White Pudding, ne frische Grilltomate, etc… Das klingt nicht nur viel und mächtig, es ist es auch. Aber dafür lecker und hält auch fast bis zum Abend vor. Nur der Black Pudding hat mich irritiert. Nicht nur, dass es kein Pudding war, es handelte sich dabei doch tatsächlich um eine Art Blutwurst, die  geschmacklich an Weihnachten, an Lebkuchen erinnert. Das muss ich zwar nicht unbedingt nochmal haben, aber den Versuch war’s wert.</p>
<p>Frisch gestärkt und auch ein wenig gelähmt von der morgendlichen Fressorgie führte mich meine Begleitung direkt ins Pub. Nicht zum trinken. Was denkt ihr nur von mir? Es ist doch gerade erst Mittag. Dort wartete eine exklusive Brauereiführung durch die im Hinterhof gelegene hauseigene Mini-Brauanlage. Süße kleine Kessel, extrem hohe Luftfeuchtigkeit, der Duft von Hopfen in der Luft und ein Braumeister in Jogginghose, der während der gesamten Führung einen Gesichtsausdruck und ein Leuchten in den Augen hatte, wie man ihn sonst nur von Kindern kurz nach der weihnachtlichen Bescherung kennt. Begeisterung, Faszination und die Vorliebe für das Endprodukt. Ich bezweifle, dass mir das in der Guinness-Brauerei in Dublin begegnet wäre.</p>
<p>Was mach ich eigentlich mit meinen Postkarten? Ich habe sie zwar schon am zweiten Tag gekauft, aber irgendwie liegen sie immer noch in der Tüte und warten darauf, beschriftet zu werden. Da uns bis zum Abend noch Zeit bleibt, treten wir nach einem Probebier den Heimweg an und ich setze mich angenehm beschwingt an die Arbeit und schreibe drauf los. Nach der 2ten Karte habe ich zwar schon keine Lust mehr und würde lieber wieder etwas anderes tun, aber ich habe keine Wahl und halte bis zum Ende durch. Dann hab ich’s wenigstens endlich hinter mir. Geht es nur mir so, oder hat jeder das Problem, dass Postkartentexte generell doof klingen?</p>
<p>Nachdem die lästigen Pflichten erledigt und die Tasche schon für morgen gepackt ist, geht es erneut in die Stadt. Diesmal zum Captain America, welches an das Hard Rock Cafe erinnert und mit allerlei Erinnerungsstücken Prominenter Personen dekoriert ist.  Hier gibt’s heute wahlweise Steaks oder Burger. Mit von der Partie sind die Damen aus dem Pub und vom Frühstück (langsam könnte man sich an die eine oder andere gewöhnen). Allesamt genehmigen wir uns ein ausgiebiges Mahl und ziehen im Anschluss – das find ich ganz besonders dufte – wieder in das Pub mit eigener Brauerei. Endlich habe ich Gelegenheit dazu, alle 5 Sorten des Hauses zu probieren und bin fast noch mehr begeistert als am Vormittag. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass das Wetter seit meiner Ankunft bombastisch gut ist? Deswegen können wir auch im Biergarten unter freiem Himmel sitzen. Die Stimmung ist ausgelassen und das Etablissement füllt sich beständig. Die Heimfahrt und das frühe Aufstehen um ca. 4:30 Uhr habe ich erfolgreich verdrängt und genieße einfach die letzten Momente, bin sogar froh, sie in dieser Gesellschaft zu verbringen. Das wird definitiv ein schwerer Abschied.</p>
<p>Hochachtungsvoll,</p>
<p>Karl P.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Reisetagebuch Irland</title>
		<link>http://kleinstadtgedanken-blog.de/2010/06/reisetagebuch-irland-3/</link>
		<comments>http://kleinstadtgedanken-blog.de/2010/06/reisetagebuch-irland-3/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 09:31:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Prall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Proletenprosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Tag 4 Morgähn! Das war vielleicht ne Nacht. Der Morgen strahlt und heizt beständig durchs panoramaformatige Küchenfenster mit Blick auf Bahnhof und Güterhafen. Es ist Sonntag und hat gerade 8 Uhr geschlagen. Nach dem üblichen Frühstück mit Kaffeeersatz und Toast geht’s dann wieder frisch gestärkt, aber dennoch reichlich gebeutelt von den vorangegangenen Stunden der Nacht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tag 4</p>
<p>Morgähn! Das war vielleicht ne Nacht. Der Morgen strahlt und heizt beständig durchs panoramaformatige Küchenfenster mit Blick auf Bahnhof und Güterhafen. Es ist Sonntag und hat gerade 8 Uhr geschlagen. Nach dem üblichen Frühstück mit Kaffeeersatz und Toast geht’s dann wieder frisch gestärkt, aber dennoch reichlich gebeutelt von den vorangegangenen Stunden der Nacht, ab gen Bahnhof. Denn dort sollte der Mietwagen auf uns warten, den wir gestern noch über das Internet reserviert hatten. Dummerweise hatten wir noch keine Bestätigungsmail erhalten. Diese sollte man ausdrucken und vorlegen – nachdem man sie binnen 48h nach der Anfrage erhalten sollte. Doof nur, dass wir gerade einmal 12h haben verfliegen lassen. So standen wir am Schalter der Autovermietung und hatten keine Buchungsnummer etc. Aber wie man das so aufm Flughafen erwarten würde, gibt’s dort PCs mit Drucker. Für schlappe 3€ also nochmal fix ins Postfach eingeloggt und überrascht festgestellt, dass die Mail nun plötzlich doch da war! Herrlich. Ausgedruckt, bezahlt, eingesackt. Eine Viertelstunde später standen wir dann auf dem Parkplatz vor „unserem“ kleinen Silberpfeil. Oder doch eher ein Punkt. Immerhin schaut ein Nissan Micra nicht wirklich nach einem zuckenden Pfeil aus.</p>
<p>Wer der Erzählung aufmerksam folgt und clever kombiniert, wird schon vermuten was jetzt kommt: ROAD TRIP!!! Insgesamt lagen gut 450km Irland hautnah vor uns.</p>
<p>2 Pioniere, eine Kutsche und eine Karte gegen eine Insel voller Falschfahrer. Was für eine Gaudi! Zugegeben, die Eingewöhnungsphase war etwas länger als erwartet, aber die zerkratzen Radkappen auf der ungewohnten Seite des Autos wurden glücklicherweise von der Standard-Versicherung abgedeckt…</p>
<p>Leider lässt sich dieser Tag nur sehr grob umreißen. Würde ich sämtliche Eindrücke und Erlebnisse auch nur ansatzweise vollständig einbringen, wäre dieser Tag länger als alle anderen zusammen. Deshalb beschränke ich mich auf eine kleine enumerative Best-of-Liste. Cork, Landstraßenweg nach Kilkenny gefunden, Schloss, Kathedralen, Smithwick’s, Stadtbummel, weitere Landstraßen, Dörfchen, Umleitungen, wunderschöne Landschaften (noch schöner als so manche offiziellen Irland-Motive) und überall hilfsbereite und unheimlich freundliche Leute. Abstecher auf Autobahn (Ja, ich habe für nen Pkw Maut gezahlt.), Waterford, Strandbesuch, Strandspaziergang, Stau auf Landstraße, Unfall gesehen, an Youghal vorbei gekommen (beliebter Badeort), einmal volltanken und zum Sundown dann den Micra wieder am Flughafen abgegeben.</p>
<p>Auf dem Weg vom Flughafen zum Wohnheim stoppten wir nur noch beim Supermarkt um unsere gebeutelten Energiereserven wieder aufzufüllen. Ne Tiefkühlpizza, ein Sixpack Corona und ein Tütchen Skittles. So lässt sich’s leben und der Tag klingt entspannt bei „Surrogates“ aufm Sofa aus. Morgen steht der letzte Tag an. Ein wenig keimt schon Wehmut auf, denn Übermorgen beginnt dann wieder in aller Herrgottsfrüh. Ich plane wie damals auf Klassenfahrt (die letzte Nacht wird durchgemacht, unterwegs kann ich ja genug Schlaf nachholen) und lass mich ins Land der Träume treiben…</p>
<p>Hochachtungsvoll,</p>
<p>Karl P.</p>
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		<title>Reisetagebuch Irland</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 10:35:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Prall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Proletenprosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Tag 3 Guten Morgen! Diesmal wirklich! Nach dieser Nacht ohne Eisenbahnbrücke und unbekannte Zimmergenossen fühle ich mich doch tatsächlich erholt. Da ist auch die lange Zugfahrt vom Vorabend und die ausgesprochen leistungsfähige (also unangenehm kalte) Klimaanlage im Zug selbst schon fast vergessen. Also schnell gefrühstückt und die gröbsten Spuren der Nacht weggeduscht und schon kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tag 3</p>
<p>Guten Morgen! Diesmal wirklich! Nach dieser Nacht ohne Eisenbahnbrücke und unbekannte Zimmergenossen fühle ich mich doch tatsächlich erholt. Da ist auch die lange Zugfahrt vom Vorabend und die ausgesprochen leistungsfähige (also unangenehm kalte) Klimaanlage im Zug selbst schon fast vergessen. Also schnell gefrühstückt und die gröbsten Spuren der Nacht weggeduscht und schon kann es los gehen.</p>
<p>Wieder bestätigt sich die Beobachtung, dass der Durchschnittsire gern außer Haus isst. Selbst im vergleichsweise kleinen Cork gibt es nicht nur eine nicht enden wollende Fülle an kleinen Restaurants, Cafés, Bars und Straßenverkäufen. So wundert es auch nicht wirklich, dass Variationen und Kreationen geboten werden, die ich mir zuvor kaum in meinem wildesten Fresswahn vorstellen konnte. Mein persönlicher Favorit: Milchshakes mit Süßigkeiten-Geschmack. Man nehme einen Milchshake, ne Kugel Eis und dann nach Belieben den „Geschmack“ der Träume. Dafür gibt es eine Auswahl, die jedes Tankstellensüßwarenregal vor Neid erblassen ließe, sofern es denn möglich wäre. So kann man sich neben seinem Lieblingsschokoriegel auch Gummibärchen oder Skittles oder, oder, oder… frisch in seinen Shake pürieren lassen. Ein wahrer Genuss! Jetzt warte ich nur noch darauf, dass so ein Laden auch in meiner Nähe eröffnet…</p>
<p>Das Rekordwetter hält weiterhin an. Die Sonne prasselt nur so auf die Erde herab und die Temperaturen deutlich oberhalb der 25°-Marke tun ihr übriges. Also wurde unser Kaffeekränzchen spontan in den Stadtpark verlegt. Dort trafen wir uns mit 3 deutschen Studentinnen, alle in den letzten Tagen ihres Irlandaufenthalts. Abgesehen davon, dass die Damen sehr sympathisch waren und das Kaffeekränzchen daher äußerst kurzweilig daher kam, war es ein wahrer Genuss das Wetter vom satten grünen Rasen aus zu erleben und nebenbei die Umgebung zu beobachten. Nur das mit dem Sonnenbrand kam am Ende nicht wirklich gut…</p>
<p>Den Nachmittag verbrachten  wir dann mit den Vorbereitungen unseres Abendmahls und dem anschließenden Verzehr. Schließlich benötigt man doch eine solide Grundlage, wenn man sich für den Abend zum „Public Viewing“ im Pub verabredet. Die Wanderung dorthin war dann nicht nur unerwartet weit, sondern auch irgendwie seltsam. Die Häuser wurden mit jeder Straßenkreuzung kleiner und schäbiger, die Straßen enger und holpriger. Das Pub selbst thronte am Ende jedoch wie ein Tempel inmitten der Kleinstadtidylle am Straßenrand. Das Spiel – Bayern gegen Inter Mailand – verlief zwar nicht zur Zufriedenheit der deutschen Zuschauer, dafür war die Euphorie der Italiener ungebrochen und das Pub brechend voll. Hat sich eigentlich schon mal jemand gefragt, ob „Pub-lic Viewing“ in einem Pub erfunden wurde? Diese und ähnliche Fragen gingen mir jedenfalls nach dem 3. oder 4. Pint durch den Kopf… und wo man in dieser Einöde um diese Zeit noch etwas zu essen bekommt. Letztere wurde ziemlich schnell beantwortet und auf die Probe gestellt. Fish and Chips! Reichlich fettig, reichlich viel. Vor dem Trinken wäre das wohl besser gewesen, also teile ich meine „Portion“ doch lieber mit meiner Begleitung. Am Ende wurden 3 bis 4 Personen davon satt, wie ich meine. Ich bin froh es probiert zu haben, werde aber bei meiner nächsten nächtlichen Futtertour aber doch wieder den altbewährten Döner wählen. Nix für ungut.</p>
<p>Jetzt, wo der Fisch und die fettigen Chips in meinem Bauch im guten irischen Stout schwimmen, freue ich mich plötzlich auch wieder auf den ziemlich langen Heimweg. Der tut jetzt echt gut und ich glaub, ich werd schlafen wie ein Baby… mit ganz viel Bier und fettigem Essen im Magen.</p>
<p>Hochachtungsvoll,</p>
<p>Karl P.</p>
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		<title>Reisetagebuch Irland</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 05:44:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Prall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Proletenprosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Tag 2 Guten Morgen. Oder so ähnlich. Ne gute Nacht war’s jedenfalls nicht. Abgesehen von den quietschenden Etagenbetten lag das Isaac’s Hostel direkt unter einer Eisenbahnbrücke und nahe der Kneipenmeile. Also gab es regelmäßig entweder einen Zug oder betrunkene Menschen zu belauschen. Das Frühstück – wie sich später rausstellte – für Irland typisch, bestand aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tag 2</p>
<p>Guten Morgen. Oder so ähnlich. Ne gute Nacht war’s jedenfalls nicht. Abgesehen von den quietschenden Etagenbetten lag das Isaac’s Hostel direkt unter einer Eisenbahnbrücke und nahe der Kneipenmeile. Also gab es regelmäßig entweder einen Zug oder betrunkene Menschen zu belauschen. Das Frühstück – wie sich später rausstellte – für Irland typisch, bestand aus Cornflakes, Toastbrot mit Konfitüre und dazu Kaffee oder Tee. Das war’s. Ich war erschrocken über einen so schwunglosen Start in den Tag. Nach einem dünnen Kaffee und einer Schüssel Milch mit Krümeln hab ich dann den Aufbruch befohlen.</p>
<p>Eines verfolgte mich jedoch den ganzen Tag. Toast. Toast gehört in Irland zum Alltag, da man dort leider keinen Sauerteig zu kennen scheint. Das heißt nun also kein Mischbrot, kein Vollkornbrot, keine Brötchen. Eine heftige Umstellung, wenn man sonst doch immer sein frisches Frühstücksbrötchen zelebriert. Trost spendete jedoch die Tatsache, dass viel Übung mit Toast und Sandwiches wunderbare Resultate hervorbringt! Fertig belegte und trotzdem frisch zubereitete Sandwiches in solider Verpackung. Reichlich belegt mit den feinsten und verschiedensten Sachen, haben sie mich überzeugt. Die sind lecker.  <img src='http://kleinstadtgedanken-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Da ein ganzer Tag in Dublin ziemlich lang ist, wenn er früh begonnen wird, hat das gemütliche zweite Frühstück und die kleine Wanderung durch die Innenstadt nur den Vormittag vertrieben. High Noon. Treff an der City Hall. Eine gratis-Tour durch Dublin, geführt von einem Iren. Irre. Der Typ war aber echt gut und der 3-stündige Marsch sehr unterhaltsam und kurzweilig. Und das, wo ich doch sonst so faul bin.</p>
<p>Im Anschluss machten wir noch einen kleinen Abstecher ins Temple Bar Viertel. Die berühmt-berüchtigte Kneipenmeile in Dublin. Nachts vollgestopft mit betrunken, lauten Menschen. Tagsüber vollgestopft mit unzähligen, halbwegs nüchternen, lauten Menschen und ner Handvoll Straßenkünstler. Jedenfalls kann ich einen Sturz in dieses Getümmel nur empfehlen, ganz egal ob am Tag um Kultur zu bewundern oder in der Nacht um die irischen Frauen zu bewundern… Aber ums Hardrock-Cafe habe ich dennoch einen großen Bogen gemacht. Was das inmitten irischer Pubs überhaupt zu suchen hat, ist mir schleierhaft.</p>
<p>Nunja, nachdem wir uns nun den gesamten Tag in Dublin vertrampelt haben, zwischendurch auf Landsleute gestoßen sind und in den Genuss sowohl vieler sehenswerter als auch leckerer Kleinigkeiten gekommen sind, holen wir nun Abends unser Gepäck aus’m Hostel und steigen um 9 in unseren Zug nach Cork. 3 Stunden Fahrt und ein richtiges Quartier liegen vor uns!  Ich melde mich dann wieder von dort zu Wort.</p>
<p>Hochachtungsvoll,</p>
<p>Karl P.</p>
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		<title>Reisetagebuch Irland (20.05. – 25.05.2010)</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 16:05:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Prall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Proletenprosa]]></category>

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		<description><![CDATA[4:45 Uhr – Der Wecker klingelt. Jetzt hab ich noch ne Dreiviertelstunde, dann sollte ich im Auto sitzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Tag 1</p>
<p style="text-align: justify;">4:45 Uhr – Der Wecker klingelt. Jetzt hab ich noch ne Dreiviertelstunde, dann sollte ich im Auto sitzen. Im Auto nach Leipzig wohlgemerkt, wo ich dann so gegen halb 7 schon erwartet werde. Der Tag beginnt – wie erwartet – mit leichten Startproblemen. Aus dem Bett bin ich schon mal recht gut heraus gekommen, doch dann war irgendwie der Wurm drin. Als ich aus der Dusche stieg, war schon soviel Zeit verstrichen, dass ich meine Frühstückspläne spontan über den Haufen warf und nur noch die – zum Glück bereits fertig gepackten – Taschen greifen und aus der Tür stürzen musste. Der Weg zum Flughafen gestaltete sich trotz Regen und Sichtweiten unter 100m gezwungenermaßen recht zügig, sodass aus der anfänglich 30minütigen Verspätung eine nur noch minimal verspätete Ankunft in Leipzig wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Glücklicherweise hatte ich bereits am Vorabend schon den Check-In online erledigt. Man könnte munkeln, ich hätte es geahnt, oder es einfach eine glückliche Wendung, einen Zufall nennen. Jedenfalls lief ab hier alles glatt. Rein ins Flugzeug, hoch in die Luft, wieder runter (heile natürlich) und nach dem Umsteigen dasselbe Spiel noch mal von vor. So hatte ich an meinem ersten Urlaubstag auch gleich die ersten 2 Linienflüge meines Lebens erlebt. Abgesehen vom Jammern eines bereits gealterten Mitpassagiers, lief auch alles wunderbar flauschig und reibungslos. Deswegen bekommt Germanwings an dieser Stelle auch noch einmal ein dickes Lob für den tollen Service und die weiche Landung. Dufte Leutz, macht weiter so!</p>
<p style="text-align: justify;">Angekommen in Dublin folgte ich nun den Instruktionen meiner geschätzten Gastgeberin. Die Gute war nämlich so vorausschauend, mir den Weg zum Treffpunkt derart haarklein zu schildern, dass ich trotz totaler Reizüberflutung und überwältigt von all den neuen Einflüssen und –drücken zielstrebig zum Bus stolzieren, einsteigen und nach kurzer Fahrt mit latenten Zweifeln an der korrekten Fahrtroute in Verbindung mit dem Gedanken „Wenn was schief geht, haste nich ma ne Telefonnummer…“, endlich zufrieden und erleichtert in ihre Arme stürzen konnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Endlich am richtigen Zielort angekommen,  wurde sofort das Hostel gestürmt. Direkt am Busbahnhof und noch direkter unter einer Eisenbahntrasse, versprach es nicht nur die zentralste Lage in dieser Preiskategorie, sondern wurde ohne Umschweife zum reinen Schlafplatz bestimmt. Für mehr war’s auch echt nicht gut. Umso  besser, denkt sich der gemeine Backpacker, und macht sich auf die Socken, die fremde Stadt zu erkunden. Im Nachhinein kommt es mir der Weg zum ersten Bier erstaunlich lang vor, jedoch ist das wohl relativ zu werten und meiner weiblichen Führerin, dem genialen Wetter und der faszinierenden Stadt Dublin mit ihren unzähligen Möglichkeiten, vom rechten Weg abzukommen, geschuldet. Jedenfalls brauchen gute Dinge nun einfach ihre Zeit und deshalb möchte ich auch behaupten, dass das erste Guinness in Irland sowieso erst nach 3h Fußmarsch, einem regionalen Sandwich und unter freiem Himmel am innerstädtischen Kanalufer so richtig gut schmeckt. Dabei sollte man vielleicht erwähnen, dass der Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit in Irland mit bis zu 635 Euro bestraft werden kann. Die Ausnahmen dieser Regel sind jedoch weitaus zahlreicher als die Leute, die sich überhaupt drum scheren…</p>
<p style="text-align: justify;">Nun, soviel zum ersten Tag. Die Nacht wird &#8211; wie soll es anders sein, ich hab ja schließlich noch nicht geschlafen – morgen ausgewertet.</p>
<p style="text-align: justify;">Hochachtungsvoll,</p>
<p style="text-align: justify;">Karl P.</p>
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		<title>&#8220;Freiheit im Internet bedeutet für mich nicht Anarchie&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 09:26:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Prall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Proletenprosa]]></category>

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		<description><![CDATA[So äußerte sich Frau Brigitte Zypries, ihres Zeichens ehemalige Bundesjustizministerin, gegenüber der Frankfurter Allgemeinen. Nun soll also &#8211; wenn es denn nach ihr gehen sollte &#8211; bald ein NetGB auf dem Tisch liegen und das Internet bereinigen. Denn der &#8220;Dreck muss raus aus dem Netz&#8221;! Fragt sich ja nur noch, was wir dann unter &#8220;Dreck&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So äußerte sich Frau Brigitte Zypries, ihres Zeichens ehemalige Bundesjustizministerin, gegenüber der Frankfurter Allgemeinen.</p>
<p>Nun soll also &#8211; wenn es denn nach ihr gehen sollte &#8211; bald ein <strong>NetGB</strong> auf dem Tisch liegen und das Internet bereinigen. Denn der <em>&#8220;Dreck muss raus aus dem Netz&#8221;</em>!</p>
<p>Fragt sich ja nur noch, was wir dann unter <em>&#8220;Dreck&#8221;</em> verstehen sollen&#8230; Das Spektrum reicht schließlisch von Schweinkram über Hausstaub bis hin zu Giftmüll. Aber dafür hat Frau Zypries sicher schon genaue Maßstäbe und Grenzwerte erdacht.</p>
<p>Der Post hier ist zwar genauso halbgar, wie die Idee des NetGB selbst, aber er musste einfach raus. Immerhin weiß ich aber schon, wo er gelten/wirken wird&#8230; nämlich exklusiv für und auf <a title="Kleinstadtgedanken Blog" href="http://www.kleinstadtgedanken-blog.de" target="_blank">Kleinstadtgedanken</a>.</p>
<p>Weltweit. Und nicht nur auf .de-Domains.</p>
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		<title>WAVE INVITES!</title>
		<link>http://kleinstadtgedanken-blog.de/2009/11/wave-invites/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 09:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fassbinder</dc:creator>
				<category><![CDATA[gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[geschnetzeltes]]></category>
		<category><![CDATA[Proletenprosa]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[invites]]></category>
		<category><![CDATA[wave]]></category>

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		<description><![CDATA[Verarscht! Nein, ernsthaft&#8230; wir haben Google Wave Invites zu vergeben. Insgesamt 10 an der Zahl. Also, wenn ihr denkt ihr habt es genau so dringend nötig wie ich und der liebe Chris, dann lasst euren Kommentarschwall einfach unter diesem Artikel und per Zufallsgenerator wird dann entschieden wer gewonnen hat. PS: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. PPS: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Verarscht!</b></p>
<p>Nein, ernsthaft&#8230; wir haben Google Wave Invites zu vergeben. Insgesamt 10 an der Zahl.<br />
Also, wenn ihr denkt ihr habt es genau so dringend nötig wie ich und der liebe Chris, dann lasst euren Kommentarschwall einfach unter diesem Artikel und per Zufallsgenerator wird dann entschieden wer gewonnen hat.</p>
<p>PS: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />
PPS: Der Zufallsgenerator wird durch die Zufälligkeit von Fassbinders Gehirn vertreten!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Früher war alles besser</title>
		<link>http://kleinstadtgedanken-blog.de/2009/10/fruher-war-alles-besser/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 13:45:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fassbinder</dc:creator>
				<category><![CDATA[gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Proletenprosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Das als Behauptung. Zur besseren gewichtung meiner These: Danke!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das als Behauptung.<br />
Zur besseren gewichtung meiner These:</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/kN7kIKUelCo&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/kN7kIKUelCo&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Danke!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Und wir kommen zu den Neuvorstellungen!</title>
		<link>http://kleinstadtgedanken-blog.de/2009/09/und-wir-kommen-zu-den-neuvorstellungen/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 12:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fassbinder</dc:creator>
				<category><![CDATA[geschnetzeltes]]></category>
		<category><![CDATA[Proletenprosa]]></category>
		<category><![CDATA[fassbinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche hat sich nicht viel in den Charts getan, nur ein Neueinsteiger, Und somit ist er auch direkt der Neueinsteiger der Woche: FASSBINDER! Eigentlich als Johannes Gemürr bekannt konnte er mit seinem eigenen Blog schon deftige Erfolge feiern. Keine schlechte Sache also, wenn es darum geht, die neue Kollaboration mit den Kleinstadtgedanklern mit Pauken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche hat sich nicht viel in den Charts getan, nur ein Neueinsteiger, Und somit ist er auch direkt der Neueinsteiger der Woche:</p>
<p>FASSBINDER!</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl>
<dt><img class="size-full wp-image-2454" src="http://chris.michaelplas.de/wp-content/uploads/2009/09/fassiKleinstadt.jpg" alt="total androgynes emo gedanken foto" width="400" height="167" /></dt>
</dl>
</div>
<p>Eigentlich als Johannes Gemürr bekannt konnte er mit seinem <a href="http://fassbinder.spacequadrat.de" target="_blank">eigenen Blog</a> schon deftige Erfolge feiern.<br />
Keine schlechte Sache also, wenn es darum geht, die neue Kollaboration mit den Kleinstadtgedanklern mit Pauken und Trompeten zu beginnen.<br />
Fassbinder selbst sagte in einem Interview:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich denke das die Kollaboration mit den Machern des Kleinstadtgedankenblogs wirklich dicke Früchte tragen wird und das vor allem beide Partein großen Nutzen daraus ziehen werden.<br />
Ich denke ich werde vor allem viel über Musik, Kunst und das Web reden. Wer mich kennt, der weis das Einseitigkeit nicht gerade meine Stärke ist, also wir werden sehen was kommt!&#8221;</p></blockquote>
<p>Wir freuen uns also auf den ersten Eintrag des Neuzugangs und wünschen allen viel Erfolg!</p>
<p>Byebye! Eure Vicky! STAY TUNEED!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Anfang vom Ende</title>
		<link>http://kleinstadtgedanken-blog.de/2009/05/der-anfang-vom-ende/</link>
		<comments>http://kleinstadtgedanken-blog.de/2009/05/der-anfang-vom-ende/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 May 2009 09:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Prall</dc:creator>
				<category><![CDATA[gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Proletenprosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich gestern Abend nach Hause kam und mich zeitnah zur Ruhe bettete, schweiften meine Gedanken beim Blick auf den Nachthimmel über Mitteldeutschland, weg vom Traumland und dafür hin zu der wohl am häufigsten gestellten, aber bis heute dennoch unbeantworteten Frage der Menschheit. Was kommt danach? Also ganz am Ende. Wenn man von dem Tunnel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich gestern Abend nach Hause kam und mich zeitnah zur Ruhe bettete, schweiften meine Gedanken beim Blick auf den Nachthimmel über Mitteldeutschland, weg vom Traumland und dafür hin zu der wohl am häufigsten gestellten, aber bis heute dennoch unbeantworteten Frage der Menschheit. Was kommt danach? Also ganz am Ende. Wenn man von dem Tunnel mit dem Licht am Ende ausgeht, heißt die Frage also, was ist da, wo das Licht brennt? Eine 100 Watt Birne? Wenigstens eine Sparlampe?</p>
<p><span id="more-1847"></span>Hält man am Tunnel fest, müsste die Existenz des Individuums aufteilbar sein. Also in das physische und das psychische Dasein. Der Legende nach endet unser Dasein auf Erden mit dem Tod unserer physischen Hülle, unseres Körpers. In diesem Moment müsste die psychische Komponente entweder ebenso aufhören zu existieren, oder extern weiter bestehen. Doch was sagt uns, dass dem so ist? Wer hat denn einen realen Beweis dafür, dass das psychische Ich, gern auch Geist oder Seele, in der Tat existiert? Wohl niemand.</p>
<p>Wir wissen, dass Menschen – speziell durch ihr Bewusstsein – individuell sind. Um nicht allzu theologisch zu werden, setzen wir also Bewusstsein mit den Begriffen Geist und Seele gleich. Das mag zwar ein großer Schritt sein, verkürzt die Darstellung aber ungemein und bleibt der Kernaussage dennoch nah.</p>
<p>Als Nächstes muss geklärt werden, was das Bewusstsein denn überhaupt ist. Rein wissenschaftlich betrachtet, unterscheidet den Menschen nichts nennenswertes, bis auf ein paar kleine Spitzfindigkeiten im Erbgut, von einer schnöden Packung Hackfleisch. Doch wer würde behaupten wollen, dass Hackfleisch eine Seele, einen Geist, ein Bewusstsein habe?</p>
<p>Wir wissen, dass Emotionen sich durch Hirnströme messen und sichtbar machen lassen. Also müssten diese Gefühlsregungen als essentielles Element unseres Bewusstseins ein Indiz für den „Wohnort“ des Bewusstseins sein. Das soll keinesfalls heißen, dass unser Bewusstsein im Hirn haust und an dessen Grenzen strikt gebunden ist. Schließlich erstrecken sich schon unsere Wahrnehmung und unser Interaktionsvermögen auf den gesamten Körper. Koordiniert und übermittelt werden diese Ein- und Ausflüsse mittels elektrischer Impulse von Hirn zu Zeh und umgekehrt.</p>
<p>Unterm Strich und natürlich vereinfacht betrachtet, ergibt das die Formel</p>
<p style="text-align:center;"><strong><span style="color:#333399;"><span style="color:#800000;">Mensch</span> = <span style="color:#008000;">Biomasse</span> + Strom</span></strong></p>
<p>Dass die kleinen, neuen Menschen aber nicht mit 500 Gramm Hackfleisch und einer 9V Blockbatterie gemacht werden, dürften zumindest die aufgeklärten Leser im geschlechtsfähigen Alter erkannt haben. Wenn nicht, wünsch ich euch viel Glück bei der Schwangerschaftsverhütung. Ihr könnte es brauchen.</p>
<p>Zurück zum Thema. Das psychische Ich des Menschen müsste also zumindest seiner Art nach, eine Form von elektrischer Energie sein, welche die Ansammlung von Biomasse, das physische Ich, beherrscht und individualisiert.</p>
<p>Nach dem Exitus werden an unseren Körper keine elektrischen Ströme oder ähnliches mehr messbar sein. Wir werden zu der besagten Packung Hackfleisch. Mit dem einzigen Unterschied, je nach Einzelfall auch vom Anlass des Ablebens abhängig, dass man uns noch ansieht, wie wir zu Lebzeiten aussahen.</p>
<p>Außerdem wäre da noch der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Energieerhaltungssatz" target="_blank">Energieerhaltungssatz</a>. Unter anderem bekannt durch (aber dennoch nicht entdeckt von) Herrn Newton, besagt diese physikalische Grundregel, dass Energie sich nicht ändert, also weder entsteht noch vergeht, sondern ausschließlich umgewandelt wird. Stirbt der Mensch, wandelt er selbst keine Energie mehr um, im Gegenteil. Der Körper kühlt aus, gibt also seine restliche Energie in Form von Wärme an seine Umgebung ab. Dann war’s das. Fäulnis und Verwesung zählen nicht, weil beides von anderen Organismen gesteuert wird, die das dann als ihren Lebensunterhalt bezeichnen. Naja, wer’s mag…</p>
<p>Zusammen heißt das dann, dass unser Bewusstsein als Erscheinung elektrischer Energie weder aufhören kann zu existieren, noch im Körper verbleibt, verbraucht wird oder sonstiges. Es existiert weiter. Aber wohl außerhalb der biologischen Hülle.</p>
<p>Nun gut. Mit dieser Feststellung möchte ich vorerst schließen.</p>
<p>Ich würde mich freuen, wenn sich aus diesem Beitrag eine rege Diskussion unter den Lesern entwickelt. Was aus dem psychischen Ich nach dem Zieleinlauf passiert, und ob es wirklich das Ziel war, thematisieren wir dann beim nächsten Mal. Auf bald und eine aufschlussreiche Diskussion!</p>
<p>Hochachtungsvoll,</p>
<p>Karl Prall</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Generation Praktikum / Erfahrungsberichte die Vierte (und Letzte)</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 19:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Prall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Proletenprosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist soweit! Nachdem ich heute meinen Teilnahmeschein in die Hand gedrückt bekam, kann ich nun offiziell feststellen: das Praktikum ist vorbei! Es war schön mit (fast) allen Beteiligten und die meisten von ihnen werden mir auch ein Stückchen fehlen. Die letzte (blogfreie) Woche Verbrachten wir zuerst in unserem gewohnten Kämmerlein mit einem uns bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist soweit! Nachdem ich heute meinen Teilnahmeschein in die Hand gedrückt bekam, kann ich nun offiziell feststellen: das Praktikum ist vorbei! Es war schön mit (fast) allen Beteiligten und die meisten von ihnen werden mir auch ein Stückchen fehlen.</p>
<p><span id="more-1651"></span></p>
<p class="MsoNormal">Die letzte (blogfreie) Woche Verbrachten wir zuerst in unserem gewohnten Kämmerlein mit einem uns bereits bekannten Fall. Dieser lag nun schon seit längerem zur Bearbeitung bereit und wurde durch einen fleißigen Adressaten auch in regelmäßigen Abständen um die eine oder andere Klage, den darauffolgenden Beschluss und wiederholte Widersprüche ausgedehnt. Durchaus nachvollziehbar, dass in so einem Fall keiner wirklich Motiviert ist da mal eine Entscheidung zu fällen. Zumal permanent noch andere ausstehen und die Aussicht auf Beständigkeit erfahrungsgemäß verschwindend gering ist. Daher hatten meine liebreizende Kollegin und ich das zweifelhafte Vergnügen, die gesamte Akte in einen Sachverhalt zu packen. Das würde ja schließlich immerhin die Übersichtlichkeit steigern und eventuell dazu führen, dass sich der Kram dann doch mal wieder jemandem aufschwatzen lässt. Kurzum: Wir wühlten uns durch und waren erfolgreich! Soviel Bewegung war sicher seit Wochen nicht mehr in der Sache…</p>
<p class="MsoNormal">Dienstag folgte dann eine Denkmalschutzführung durch den gesamten Komplex des LVwA inklusive Geschichtsaufarbeitung und einer Einführung in vergangene und moderne Architektur. Zu unserer Überraschung endete dieser Exkurs auch nicht am ersten Bauzaun (ca. die Hälfte des gesamten Komplexes befindet sich durch Renovierung/Restauration/Modernisierung im Bau), sondern führte uns mitten in die dunkelsten Katakomben des 2ten Kellergeschosses, „geheime“ <span> </span>Verbindungstunnel zwischen den einzelnen Gebäuden und auch vorbei an etlichen Bauarbeitern. Diesen netten Herren sah man im Übrigen genau an, dass unsere Führerin (*hihi*) ihnen schon des Öfteren die Leviten gelesen haben muss. Schließlich soll der Bau ja auch „historisch angemessen“ aussehen, wenn er mal fertig werden sollte. Da gehört sich’s halt nicht zum Beispiel auf die Natursteintürrahmen weiße Deckfarbe zu Pinseln…</p>
<p class="MsoNormal">Unser letzter Ausflug ins Bau- und Denkmalschutzrecht führte uns in die Randbereiche des Ilmparks und die Weimarer Altstadt. Da Petrus uns nicht ganz so hold war, und wir mit einer außergewöhnlichen Auffassungsgabe sowie immensem Charme ausgestattet sind, lud uns Herr K. (ein sehr sympathischer und aufgeschlossener Kerl) auf ein koffeinhaltiges Heißgetränk ein. Nebenbei führte uns dazugehörige Gespräch dann über regionale Sehenswürdigkeiten Deutschlands (jeder der Beteiligten hat seinen Ursprung in einer anderen Ecke) weiter zu Krankenversicherungen und Studienerlebnissen. Wie gesagt, sehr sympathisch und aufgeschlossen!</p>
<p class="MsoNormal">Das war nun ein 3wöchiges Praktikum im Zeitraffer. Ich hoffe es war für den Leser wenigstens im Ansatz vergleichbar unterhaltsam, spannend und aufschlussreich wie für mich.</p>
<p class="MsoNormal">Ich bedanke mich recht herzlich für die mir geschenkte Aufmerksamkeit.</p>
<p class="MsoNormal">Hochachtungsvoll,</p>
<p><span>Karl Prall</span></p>
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		<title>Generation Praktikum / Erfahrungsberichte die Dritte</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 22:36:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Prall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Proletenprosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Jaja, diesmal ließ er wieder auf sich warten, doch nun ist es endlich soweit. Der geballte Wochenrückblick ist da! Während wir die Tage von Montag bis Donnerstag wieder wie gewohnt im Referat Baurecht genießen durften, wurden wir am Dienstag dem Spezialisten für Bauleitplanung aufs Auge gedrückt. Zuerst alles andere als erfreut über unsere Gesellschaft, lockerte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jaja, diesmal ließ er wieder auf sich warten, doch nun ist es endlich soweit. Der geballte Wochenrückblick ist da!</p>
<p><span id="more-1617"></span>Während wir die Tage von Montag bis Donnerstag wieder wie gewohnt im Referat Baurecht genießen durften, wurden wir am Dienstag dem Spezialisten für Bauleitplanung aufs Auge gedrückt. Zuerst alles andere als erfreut über unsere Gesellschaft, lockerte sich seine Stimmung ziemlich rasch und er breitete Plan für Plan vor uns aus und erklärte uns wo im Freistaat und wie tief der Hase da begraben lag. Nach gut zwei Stunden war die Stimmung auf dem Höhepunkt und wir wurden mit einem breiten Lächeln in die „Mittagspause“ verabschiedet.</p>
<p>Nachdem wir am Mittwoch dann durch einen Vertreter der Vergabestelle für Fördermittel endlich mal die andere Seite gezeigt bekamen, nämlich diejenige, auf der der Bürger in der Regel selbst mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht das Haus verlässt, war der Tag nach Rekordverdächtigen 1,5h auch schon gelaufen. Das hat sogar die verwöhnten Praktikanten zum Staunen gebracht!</p>
<p>Nun wird der eine oder andere Leser sicher wieder entrüstet den Kopf über solche „Arbeitszeiten“ schütteln und das mit Sicherheit auch zu Recht. Doch diesmal war der Freitag gar kein Frei-Tag mehr. Nein, unsere gesamte Praktikantengruppe (bis auf eine Kollegin, welche sich schon nach dem 2ten Tag abgemeldet hatte) folgte der Einladung des Thüringer Landtages nach Erfurt und nahm dort für 2 Stunden an einer Plenarsitzung teil und ergötzte sich am Anblick der gewählten Volksvertreter, ihren geistigen Ergüssen und teilweise recht wunderlichen Manieren. Irgendwann wurde mir das dann doch zu viel und ich ließ meinen Blick durch die verglaste Fassade auf den Parkplatz schweifen… Da gab’s nämlich einiges zu zählen! Einen weißen 7er der Bayrischen Traditionsmarke in würdiger Gesellschaft von 4 schwarzen Brüdern und – womöglich der Vielfalt wegen – 5 schwarzen Ingolstädtern der A8 Baureihe. Dass das nur der Parkplatz direkt vorm Eingang und nicht die Tiefgarage war, versteht sich natürlich von selbst. Fahrgemeinschaften kennt man im Landtag zwar sicherlich nicht, aber das heißt nicht, dass die Abgeordneten allein reisen müssten, denn zu jedem Auto auf diesem Parkplatz gehörte ein Chauffeur, der permanent im/am Fahrzeug wartete. Besonders interessant ist so ein Anblick natürlich nur, wenn man nebenbei von Haushaltsdefiziten und Konjunkturschwächen hört. Aber genug davon, bevor es zu politisch wird.</p>
<p>Jedenfalls bekamen wir von 14-15 Uhr noch einen Überblick über die thüringische Parlamentsgeschichte vom hauseigenen Historiker. Ich sag nur eins: wer diese Stunde interessiert dreinblickend überstand, hatte sich das Wochenende nun wirklich redlich verdient. <img src='http://kleinstadtgedanken-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hochachtungsvoll,</p>
<p>Karl Prall</p>
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		<title>Generation Praktikum / Erfahrungsberichte die Erste</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 16:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Prall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Proletenprosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gestern bin ich nun offiziell vereidigter Praktikant beim TLVwA in Weimar. Natürlich weiß jeder von euch, dass das Thüringer Landesverwaltungsamt gemeint ist, also muss ich das zum Glück nicht nochmal erwähnen. Gestern begann also mein voraussichtlich 3wöchiger Ausflug in die spannende und nervenaufreibende Verwaltungspraxis. Einer Verhandlung beim OVG folgte ein kurzer Spurt durch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gestern bin ich nun offiziell vereidigter Praktikant beim TLVwA in Weimar. Natürlich weiß jeder von euch, dass das Thüringer Landesverwaltungsamt gemeint ist, also muss ich das zum Glück nicht nochmal erwähnen.</p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-1550"></span></p>
<p class="MsoNormal">Gestern begann also mein voraussichtlich 3wöchiger Ausflug in die spannende und nervenaufreibende Verwaltungspraxis. Einer Verhandlung beim OVG folgte ein kurzer Spurt durch die Stadt zum LVwA und dort dann die obligatorische Vorstellungsrunde, Meinungen, Erwartungen, sowie die Einteilung in die jeweiligen Referate. Danach, so gegen 12 Uhr mittags (high noon), war Feierabend. So lässt sich’s leben. Dienstag in die Woche starten und um 12 dann Feierabend haben…</p>
<p class="MsoNormal">Heute wurden wir unseren Referaten zugeteilt und vorgestellt. Daher kann ich jetzt beruhigt behaupten, dass alle Mitarbeiter des Referats „Denkmalschutz, Baurecht, Bauplanung“ wach und fleißig und ganz oben drauf auch noch nett waren und dies auch wirklich zu sein scheinen! Eine Stunde und 2 Abrissverfügungen später war’s dann wieder 12 und die Feierabendglocke dröhnte in unseren Ohren. Den verregneten Weg zum Hauptbahnhof kann man übrigens sehr gut durch den gigantischen Shoppingtempel mit dem zauberhaften Namen „Weimar-Atrium“ verkürzen. Nicht nur trocken, sondern auch warm. Also sehr zu empfehlen!</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal">Hochachtungsvoll</p>
<p class="MsoNormal">Karl Prall</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Raus aus der Bude, rauf auf den Gaul!</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 17:42:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Prall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Proletenprosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Hört, hört! Petrus war uns heute hold und ließ die Sonne vorsichtig im Leerlauf drehen! Die daraus folgenden 8°C Außentemperatur und bestimmt ein oder zwei körperinterne, biochemische, durch Sonnenlicht ausgelöste Gutelaunevorgänge spornten mich dann zur ersten Radltour des neuen Jahres an. Also rauf auf mein leichtmetallenes Schlachtross mit komfortabler Vollfederung, die Nachbarin zum gemeinsamen Ausflug [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hört, hört! Petrus war uns heute hold und ließ die Sonne vorsichtig im Leerlauf drehen!</p>
<p>Die daraus folgenden 8°C Außentemperatur und bestimmt ein oder zwei körperinterne, biochemische, durch Sonnenlicht ausgelöste Gutelaunevorgänge spornten mich dann zur ersten Radltour des neuen Jahres an. Also rauf auf mein leichtmetallenes Schlachtross mit komfortabler Vollfederung, die Nachbarin zum gemeinsamen Ausflug motiviert und schon ging die wilde Fahrt los. Erstaunlicherweise entdeckt man durch eine neue Begleitperson auch nach fast 3 Jahren neue Schleichwege in der direkten Nachbarschaft und hat ganz nebenbei auch noch reichlich Gesprächsstoff um sich das gemütliche herumtingeln zu versüßen.<span id="more-1281"></span></p>
<p>Nachdem uns unsere Ausfahrt durch das echte Paradies und wieder zurück nach Hause ordentlich geschlaucht hatte, gönnten wir uns nach einer kleinen Duschpause auch noch zur Belohnung einen Döner. Dazu sollte man vielleicht sagen, dass es hier einfach keinen wirklich „guten“ Döner gibt. Hauptsächlich liegt das wohl am Hähnchenfleisch, welches hier überall verwendet wird. Ich hab jedenfalls noch nie auch nur einen Kalbfleischdöner hier gesehen, was nebenbei bemerkt auch einer der Gründe für meine regelmäßige Fahrt in die Heimat mit Unterkunft im weltbekannten Hotel Mama ist.</p>
<p>Achja, da war doch noch was! Unsereins, seines Zeichens stolzer Lenker eines zuverlässigen Renault, steigt ja für gewöhnlich in sein Auto, drückt aufs Knöpfchen und fährt von dannen. So sollte es ja auch sein. Anders sieht das zum Beispiel bei Audi aus. Offiziell im Volksmund als zuverlässig und solide glorifiziert, zeigt sich der Ingolstädter in der Thüringer Hochburg für Bildung und faule Studenten als eher demotivierte Blechkiste. Da nützen selbst die noble Auspuffanlage, der Hubraumstarke Benzineinspritzer mit Chiptuning und erst recht die dicke Soundanlage nichts, wenn der Gute gerademal genug Saft auf der Pumpe hat um 2 Kontrolllämpchen im Armaturenbrett zum glimmen zu bringen. In so einem Fall ist es dann nur noch wichtig einen zuverlässigen Renault in der Nachbarschaft zu haben! Unglücklicherweise war meine glänzende Ritterrüstung heute nicht verfügbar woraufhin ich nur mit eingedrecktem Metallic-Rot meinen Rettungseinsatz erledigen konnte, aber das macht ja nix. Ich bin ja eh‘ nich so für große Auftritte…</p>
<p>Nach 3 erfolglosen Versuchen gaben wir dann das Vorhaben auf und beschlossen die Fachleute vom ADAC mit einer neuen Batterie im Gepäck zu verständigen. Der werte A4 zeigte nämlich nur noch Vitalfunktionen, solange er mit Strom aus dem französischen Kraftwerk versorgt wurde. Und Wunder kann selbst ein Renault nicht vollbringen. <img src='http://kleinstadtgedanken-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nun denn, mit diesen Worten wird‘ ich dann mal schließen. Ich hätte zwar noch die eine oder andere Belanglosigkeit in petto, aber für mich klingt diese Einsicht einfach zu abschließend und ich möchte dir die Gelegenheit geben sie wirken zu lassen.</p>
<p>Also Shhh… Mach’s nicht kaputt.</p>
<p>Hochachtungsvoll</p>
<p>Karl Prall</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Frohes Neues / Ein Reisebericht</title>
		<link>http://kleinstadtgedanken-blog.de/2009/01/frohes-neues-ein-reisebericht/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 16:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Prall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Proletenprosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Untermalt von einem dezenten Trommelwirbel erhebt er sich wie der Phönix aus der Asche… … Aber eigentlich ist es keine wirkliche Rückkehr eines Totgeglaubten. Ich muss zwar zugeben, dass le Cheffe, wie es nun mal seine Art zu sein scheint, bereits an meiner Integrität zu zweifeln begann, muss aber ebenso hinzufügen, dass dies zwar nachvollziehbar, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Untermalt von einem dezenten Trommelwirbel erhebt er sich wie der Phönix aus der Asche…<br />
… Aber eigentlich ist es keine wirkliche Rückkehr eines Totgeglaubten. Ich muss zwar zugeben, dass le Cheffe, wie es nun mal seine Art zu sein scheint, bereits an meiner Integrität zu zweifeln begann, muss aber ebenso hinzufügen, dass dies zwar nachvollziehbar, aber dennoch vollkommen unbegründet war/ist. Wie ich bereits in einem 4-Augen-20-Finger-Gespräch mit ihm erwähnte, werde ich im kürzlich angebrochenen Jahre 2009 meine Posts regelmäßiger, nämlich im 2-Wochen-Takt abliefern. Dies schien mir ein annehmbarer Kompromiss zwischen meinem Privileg der freien Meinungsäußerung und dem Verlangen der Redaktion sowie der Menschheit nach Lesestoff.<br />
Diesmal berichte ich dir wieder die Erfahrungen meines letzten Wochenendes, geprägt durch einen Besuch in der Hauptstadt, dem großen B.<br />
Die Mittwochsrunde beschloss einen nahestehenden Freund anlässlich dessen Geburtstags in Berlin zu besuchen. Daher begaben wir uns am Freitag auf den langen Weg. Damit dieser nicht zu trocken werden konnte, vertrieben sich die Reisenden (bis auf den Fahrer) mit Kilometersaufen. Endlich angekommen, ging’s direkt zum nächsten Supermarkt und danach durfte auch ich mein erstes Bier genießen. Der Abend, der eigentlich mit einer Kneipentour verplant war, endete dann doch in einer kleinen aber feinen Zweiraumwohnung im Berliner Stadtteil Köpenick mit reichlich Spaß und einem kleinen Filmriss für mich.<br />
Am Samstag erkundeten wir dann Oranienburg und ein Stückchen Berliner Innenstadt. Mal abgesehen davon, dass ich wieder einmal einfach nur begeistert von all den Möglichkeiten war, die sich nun mal in einer solchen Metropole bieten, bleibt es mir doch ein Rätsel, wie man es schafft mehr als nur einen kurzen, befristeten Aufenthalt in dieser unglaublich riesigen Stadt durchzustehen. Ich brauch halt einfach einen ruhigen Ort als Rückzugsmöglichkeit, an dem ich auch mal das Fenster öffnen kann ohne permanent den Eindruck bzw die Geräuschkulisse einer Großstadt zu haben.<br />
Leider ging unser Wochenendplan mit all seinen Raffinessen und Extrawünschen in keinster Weise in Erfüllung, aber dennoch war es ein tolles Wochenende.<br />
Den heutigen Abend, wohl der vorerst letzte Freitag ohne Herrn Althaus in der Nachbarschaft, werde ich in gemütlicher Runde vor einer hoffentlich schmackhaften Feuerzangenbowle und einem Fernseher mit dem gleichnamigen Film (dem guten von 1944 mit Heinz Rühmann) verbringen. Wie’s gelaufen ist, erfahrt ihr sicher auch wieder…</p>
<p>Hochachtungsvoll,<br />
Karl Prall.</p>
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		<title>Lass uns feiern, Mann!</title>
		<link>http://kleinstadtgedanken-blog.de/2008/11/lass-uns-feiern-mann/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 20:22:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Prall</dc:creator>
				<category><![CDATA[gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Proletenprosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Tage werden kürzer und der eine oder andere entstaubt schon wieder fröhlich seine Herbstdepressionen, weil die ja so gut zu den Wintersocken und Omis selbstgehäkeltem Pullover passen. Wann, wenn nicht zum ersten Kälteeinbruch, könnte es auch noch naheliegender sein, sich im warmen Kämmerlein zu verkriechen und sich selbst zu zelebrieren? Meine Ideen sind begrenzt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tage werden kürzer und der eine oder andere entstaubt schon wieder fröhlich seine Herbstdepressionen, weil die ja so gut zu den Wintersocken und Omis selbstgehäkeltem Pullover passen. Wann, wenn nicht zum ersten Kälteeinbruch, könnte es auch noch naheliegender sein, sich im warmen Kämmerlein zu verkriechen und sich selbst zu zelebrieren? Meine Ideen sind begrenzt.</p>
<p>Doch es geht auch anders. Ganz im Sinne des adoleszenten Sturm und Dranges rufe ich laut zum Gegenangriff auf! Mein Wochenende begann am Freitag in einer überschaubaren weil fünfköpfigen Herrenrunde mit einem mittelgroßen Schnitzel und einer Biersäule in unserer Mitte. Während es dank der großzügigen Küchenfee bei einem Schnitzel blieb, musste die Säule noch vor der Nahrungsaufnahme aufgefüllt werden. Während also der Füllstand langsam aber stetig wieder in Richtung Augenhöhe sank, stieg die Stimmung und die knurrenden Mägen verstummten. Nach einer Weile kam ich mit meinem Tischnachbarn ins Gespräch. Er war zu Besuch in unserer schönen Wahlheimat und saß nun mit seinen 2 Söhnen, dem guten Richard und mir an einem Tisch und schien sich durchaus wohl zu fühlen. Irgendwann wurde seine Stimme ernst und er gestand mir seine Beschäftigung als Hüter des Gesetzes. Wer mich kennt, der weiß, dass Polizisten nicht gerade meine tiefste Zuneigung genießen. Ich muss aber auch zugeben, dass ich dafür nie einen ernst zu nehmenden Anlass gehabt hätte, nein, sie sind mir einfach unheimlich. Jedenfalls wurde mir diese Information schon lange vor diesem Abend zuteil und er schien fast erleichtert, dass ich nicht in paranoides Schweigen verfiel. Im Laufe der Nacht folgten dann noch so einige Kurze und Blonde auf dem heimischen Balkon und Gesprächsthemen von A bis Z und wieder zurück. Ich hätte nie gedacht, dass es so viel Freude bereiten kann tiefgründige Diskussionen über Napoleon, Weltpolitik, Technik und unsere eigentlich ziemlich ähnlichen Berufsalltage zu führen. Seine Söhne und Richard können es sich bis heute nicht vorstellen aber das war für uns „subsidiär“.</p>
<p>Nachdem ich dann nun die erste Nacht des Wochenendes überstanden hatte, folgte gestern Abend eine kleine Kneipentour durch unsere illustre Thekenlandschaft. Der Startschuss fiel in einem gemütlichen Fachwerkhaus bei Weizen und Korn zu studentenfreundlichen Tarifen. Nach zwei Runden verabschiedeten wir uns von unserer Kellnerin mit großzügigen Trinkgeldern und zogen nach einer kurzen Begegnung mit einem Bauzaun in eine noble Cocktailbar ein. Wem das bunte und tropisch getrimmte Flair nicht schon beim Betreten der Örtlichkeit auffiel, der bekam spätestens beim Blick auf die Preise mittelschwere Hitzewallungen. Auf den ersten Schock einen Tequila! Bestellt, geleckt, geschluckt, gebissen… Und dann das einstimmige Urteil: einer reicht. Die Cocktails glänzten dafür sowohl mit Geschmack als auch Gehalt und sorgten dann doch für ein gutes Preis-Leistungs-Empfinden. Die letzte Bar auf unserem Ausflug glänzte dann durch gutbürgerlichen Stil und gediegenes Ambiente. Also zurück zum Weizen und, weil das Trauma inzwischen schon abgeklungen war, eine neue Runde Tequila. Den anschließenden Besuch im Stripclub muss ich ja beim Thema Kneipentour nicht näher beschreiben.<br />
So habe ich also an nur zwei Tagen einen sehr angenehmen Zeitgenossen kennen gelernt, den ich mit Sicherheit im Schneidersitz auf dem Sofa sitzend in Erinnerung behalten werde, die örtliche Gastronomie beehrt und somit ein Stück den Wirtschaftsmotor angetrieben und zudem wieder einige wertvolle Momente mit Freunden verbracht. Wer da noch Zeit für Herbstdepressionen finden könnte, der täte dies wohl mit Absicht.</p>
<p>In diesem Sinne, Leute geht raus, mobilisiert eure Freunde und macht euch eure gute Laune selbst!</p>
<p>Hochachtungsvoll,<br />
Karl Prall</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Lage ist zwar aussichtslos, aber zum Glück noch nicht ernst.</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 21:56:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Prall</dc:creator>
				<category><![CDATA[gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Proletenprosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Beflügelt vom Rotwein schenke ich dem geneigten Leser meiner Zeilen wieder einmal einen kleinen Einblick in das Innere meiner Hirnschale. Soeben sah ich die aktuelle Folge von „Dexter“, einer überaus interessanten Serie auf einem – mit Verlaub – sonst höchstens zweitklassigen Privatsender unserer ach-so-tollen, deutschen Medienlandschaft. Dass eben jene Serie aus Übersee stammt und auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beflügelt vom Rotwein schenke ich dem geneigten Leser meiner Zeilen wieder einmal einen kleinen Einblick in das Innere meiner Hirnschale. Soeben sah ich die aktuelle Folge von „Dexter“, einer überaus interessanten Serie auf einem – mit Verlaub – sonst höchstens zweitklassigen Privatsender unserer ach-so-tollen, deutschen Medienlandschaft. Dass eben jene Serie aus Übersee stammt und auf einer Welle von Kriminalproduktionen mit schwimmt, beschert ihrem Unterhaltungswert aber überraschenderweise keinerlei Abbruch. Nein, Dexter ist anders. Dexter ist neu. Abseits von all den üblichen Bösewichten, die ihr täglich Brot mit allerlei Schurkereien verdienen, glänzt Dexter mit Köpfchen und Moral. Doch genug der Lobgesänge auf diesen fiktiven Charakter, darum geht es mir jetzt nicht.<br />
Meine Bewunderung gilt dem Macher hinter dem Drehbuch. Oder sollte sie zumindest. Schließlich kenne ich den guten Mann (oder die gute Frau?) nicht persönlich und kann somit nicht abschließend festhalten, ob eben jene mysteriöse Person tatsächlich und bewusst tiefgründige Gedanken in ihre Arbeit einfließen lässt, oder ob es sich dabei schlichtweg um Effekthascherei mit hübschen Phrasen und vermeintlich überwältigenden Pseudo-Weisheiten handelt.</p>
<p>Wie dem auch sei, heute führte mich Dexter’s innerer Monolog dazu in den Spiegel zu schauen. Seiner Meinung nach, hat beinahe jeder von uns ein mehr oder minder dunkles Kapitel in seiner Vergangenheit, welches er um jeden Preis im Dunkeln bewahren möchte. Nun habe ich zwar nicht die sprichwörtlichen Leichen im Keller und auch ansonsten nicht mehr auf dem Kerbholz als der <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,467558,00.html" target="_blank">durchschnittliche Student</a>, jedoch gibt es auch in meiner Vergangenheit den einen oder anderen Tag, den selbst ich fast schon vergessen bzw. gar verdrängt habe.</p>
<p>Einsicht ist der beste Weg zur Besserung. Das wäre also schon mal geschafft. Doch wie geht’s weiter? Was einmal getan wurde, kann in der Regel schlecht ungeschehen gemacht werden. Doch bleibt es dabei? Was geschieht, wenn mich die eine oder andere Jugendsünde in Zukunft einholt? Wie unangenehm es sein kann, wenn man ihr unerwartet auf der Straße begegnet, dürfte sich der eine oder andere mit Sicherheit lebhaft vorstellen können. Doch ich spreche nicht notwendigerweise von der einen, die man mal auf irgendeiner Party kennen gelernt hat, eigentlich recht unsympathisch, aber in den frühen Morgenstunden plötzlich doch sehr anziehend fand. Verglichen mit einigen Fauxpas ist dies wohl eher ein kleineres Übel und zieht in der Regel nicht mehr als einen verschämten Blick oder eventuell – je nach Persönlichkeit – sogar ein böses Wort in aller Öffentlichkeit nach sich.</p>
<p>Aber was wird aus den größeren Schandtaten des pubertären Hormonschocks? Gesetzesübertretungen verjähren in der Regel nach einiger Zeit (Tötungsdelikte mal ausgenommen. Wie bereits erwähnt, habe ich eben KEINE Leiche im Keller.) und stellen somit zumindest von offizieller Seite her keine Bedrohung mehr dar. Doch was kann schlimmer sein als ein durch staatlichen Hoheitsakt verhängte Strafe? Viele Straftäter stehen dem Gericht bis zum Schuldspruch und der Verkündung des Strafmaßes überraschend kaltschnäuzig gegenüber. Beobachtet man aber eben jene Delinquenten in einer Verhandlungspause oder nachdem die Verhandlung geschlossen wurde, stellt man überrascht fest, dass diese vermeintlich skrupellosen Schurken oftmals wie ein kleines verstörtes Schulkind in den Armen ihrer Mutti versinken. Das richtet sich jetzt nicht gegen die Muttis dieser Welt, sondern soll an dieser Stelle ausschließlich als Beispiel dafür dienen, dass eine Strafe – egal von welchem Gericht dieser Welt sie auch ausgesprochen werden mag – bedingungslos unabhängig davon ist, was unsere Mitmenschen von uns denken. Und unter diesen Mitmenschen gibt es eben nicht nur die Mütter, die beinahe alles verzeihen zu können scheinen, sondern auch solche, die eben keine Entschuldigung zulassen. Holt uns nun unsere Vergangenheit ein, dürfte eine offizielle Sanktionierung unter Umständen unser geringstes Problem sein. Was denken Freunde? Verwandte? Kollegen? Vielleicht sogar der Chef? Es ist beängstigend, auf wie vielen Wegen uns unsere Vergangenheit schaden kann. Aber wie lässt sich das Schlimmste vermeiden? Gar nicht. Das mag zwar hart klingen, dürfte aber produktiver sein als die Rosarote Brille und der naive Glaube daran, dass am Ende doch sowieso immer alles Gut enden muss.</p>
<p>Ein Patentrezept mit seinen Sünden umzugehen, vermag auch ich nicht zu bieten. Ich weiß nur, dass ich im Ernstfall einige gute und schlüssige Erklärungen benötige um mein Handeln zumindest nachvollziehbar zu machen. Dass ich Verständnis oder gar Vergebung nicht zu erwarten habe, dessen bin ich mir bewusst und werde mich hüten auch nur darauf zu hoffen. Ebenso wenig werde ich versuchen all meine Lasten loszuwerden, indem ich sie aufarbeite. Würde ich alte Wunden wieder aufreißen, würde es den Betroffenen mit Sicherheit nicht ohne Umschweife eine Besserung bescheren. Ob es mir selbst helfen würde meine Schuld abzulegen sei ebenso dahin gestellt. Mir bleibt also nur die Erhaltung des status quo und der unbedingte Wille mich stetig zu verbessern. Ich kann nur meine Lehren aus der Vergangenheit ziehen und mit aller Kraft daran arbeiten, dass in 10 Jahren mein Repertoire an düsteren Kapiteln immer noch auf dem heutigen Stand sein wird.</p>
<p>Die Lage ist zwar aussichtslos, aber zum Glück noch nicht ernst.</p>
<p>Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.</p>
<p>Ich empfehle mich und verbleibe mit unschuldigem Gruße.</p>
<p>Karl Prall</p>
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		<title>Überraschung!</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 19:06:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Prall</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Chef denkt, heut sei ein besonderes Datum und deshalb würde ich wieder etwas geistreiches von mir geben. Der Reformationstag ist aber nicht mal ein bundesweiter Feiertag. Also: Nix da!</p>
<p>Na Chef, überrascht? <img src='http://kleinstadtgedanken-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Welch betörender Auftakt einer Karriere</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 10:44:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl Prall</dc:creator>
				<category><![CDATA[gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Proletenprosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ich da hier so zwischen mittelgroßen Bergen von Fachzeitschriften, Lehrbüchern, Kommentaren und Gesetzestexten sitze, schweifen meine Gedanken des Öfteren von dannen und mein Blick richtet sich leer auf das große Unterwäscheplakat an meiner Wand. Die vielen Unterschriften und Grüße meiner Freunde füllen so langsam den weißen Hintergrund rund um &#8220;Tiffany&#8221; herum. Sie hüpft gerade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich da hier so zwischen mittelgroßen Bergen von Fachzeitschriften, Lehrbüchern, Kommentaren und Gesetzestexten sitze, schweifen meine Gedanken des Öfteren von dannen und mein Blick richtet sich leer auf das große Unterwäscheplakat an meiner Wand. Die vielen Unterschriften und Grüße meiner Freunde füllen so langsam den weißen Hintergrund rund um &#8220;Tiffany&#8221; herum. Sie hüpft gerade und schaut ich erstaunt über die Schulter, während ihre blonden Locken herumwedeln. Sie ist ein wenig zu groß, was ihrer Ausstrahlung aber keinen Abbruch bringt.  Tiffany war ein Weihnachtsgeschenk einer sehr guten Freundin, weil sie meinte ich bräuchte mal wieder eine nette Frau an meiner Seite. Und mit Tiffy sollte ich mich wohl wieder daran gewöhnen, länger als nur ein paar Stunden mit ein und derselben Frau zu verbringen.</p>
<p>Doch gerade da liegt der Hund begraben. Tiffany sieht zwar gut aus &#8211; wie so einige echte Frauen auch &#8211; doch ist sie vollkommen anders. Sie ist unkompliziert und nie launisch. Ich muss mir nicht dauernd etwas aus den Fingern saugen um sie zu unterhalten. Sie freut sich gleichermaßen über Stille und Lärm. Sie verstrickt mich nicht in heimtückische Wortspielereien. Oh die Wortspielereien! Die muss man doch einfach lieben. Frau stellt vollkommen unverfängliche Fragen wie &#8220;Findest du mich hübsch?&#8221;. Man(n) will seine Liebste nur beruhigen und kramt die peotischten und liebevollsten Vokabeln aus den hintersten Ecken seines Hirns hervor und bekommt dafür natürlich nichts als ehrlichsten Dank und Liebe. Denkste. Auf solche Fragen GIBT es einfach KEINE RICHTIGE Antwort. Am besten man ergibt sich gleich, schnappt sich sein Kopfkissen und legt sich auf&#8217;s Sofa.</p>
<p>Mit Tiffany hab ich das noch nie erlebt. Wir lagen allerdings auch noch nie in einem Bett. Und gesprochen hat sie mit mir eigentlich auch noch nie. Das ist wahrscheinlich auch gut so. Am Ende ist sie auch genau so! Frauen sind doch schließlich auch alle gleich. Und überhaupt, und so&#8230;</p>
<p>Fragst du dich auch gerade, warum ich mir das Ganze eigentlich antue? Kennst du die Antwort auch schon?</p>
<p>Es macht verdammtnochma einfach Spaß. So einfach ist das tatsächlich! Gegensätze ziehen sich an und in einigen Fällen danach sogar auch noch aus. Eine Frau wie Tiffany &#8211; ohne Allüren und Schattenseiten &#8211; ist zwar unglaublich pflegeleicht und vielleicht auch irgendwo zu finden, doch ich habe mich gefragt, ob sich die Suche auch lohnt. Tut sie nicht. Is&#8217; so, kannste glauben. Diese Frau wäre am Ende so interessant wie Brot. Klar, man beißt gern ma rein, wenn man Hunger hat, aber man isst auch weitaus öfter auswärts. Ich hab schon vor einiger Zeit begonnen umzudenken. Ich hab aufgehört, nach der perfekten Frau zu suchen.</p>
<p>Ich suche einfach nur noch die Frau, die mir völlig konträr ist und mit der ich trotzdem harmoniere. Also nichts mehr mit gleichen Vorlieben und Hobbies. Keine gleichen Studiengänge oder sonstige Parallelen. Mein Entschluss steht &#8211; die Feldversuche laufen.</p>
<p>Ich für meinen Teil geh jetzt Mittagessen. Mit einer Medizinerin.</p>
<p>Hochachtungsvoll,</p>
<p>Karl Prall</p>
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