was für ein erlebnis

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mein erstes silvester in der großen stadt. und natürlich auch mit meiner liebsten. eigentlich war der abend etwas anders geplant, aber er sollte dennoch großartig werden.

gegen 19 uhr trafen wir uns nun erstmal um einen kleinen happen zu essen. wo geht man als junger mensch denn hin, wenn man einen kleinen happen essen will? natürlich zum “goldenen m”. so viele menschen in einem laden habe ich noch nie gesehen. nachdem wir uns gestärkt und aufgewärmt hatten, denn es war ja nun doch arschkalt, sind wir weiter richtung elbe gezogen. da es erst gegen 20 uhr war als wir dort eingetroffen sind, hatten wir uns entschieden ein warmes plätzchen auf zusuchen.

also rein in die strassenbahn und raus am studentenwohnheim in dem annes bekannte schlief. dort angekommen wurde die erste flasche sekt geöffnet. dazu gab es noch erdbeerlimes. nach einer flasche sekt, einer halben flasche der rot-süßlichen flüssigkeit und 2 stunden weiteren aufwärmens ging es wieder auf den weg richtung elbe.

also raus aus dem wohnheim und rein in die strassenbahn. zum mindest war das so geplant. der bahnsteig war voll mit menschen genau wie die strassenbahn selbst. man musste sich nicht mehr festhalten denn die masse an menschen hat sich gegenseitig gehalten. kurzzeitig  verwandelte sich die strassenbahn in eine “partybahn”. der klassiker “eisgekühlter bommerlunder” machte die runde.

am ziel angekommen wurde man von einer gigantischen menschenmenge begrüßt. rund um die elbe standen menschen. auf der brücke, der terasse und natürlich auch an der elbe. für mich als kleinstadtbewohner war es atemberaubend so viele menschen und so viel feuerwerk zu sehen.

natürlich war es auch relativ neu raketen und sonstigem knallwerkzeug ausweichen zu müssen, welches uns in die quere kam. leider ist  einen meter neben mir ein “tschechen- böller” hochgegangen, weswegen ich heute immer noch ein wenig ohrenschmerzen habe. nachdem wir angestoßen hatten, machten wir uns auf zur Frauenkirche, wo wir uns eine halbe stunde die füsse in den bauch standen, um noch ein paar weitere “partytiere” zu treffen. Endlich vollzählig gingen wir, da es immer noch verdammt kalt war und ein paar leute hunger hatten, erneut zum “goldenen m” . dort wurde sich dann dazu entschieden die ganze party ins warme zu verlegen.

also raus dem laden und rein in die strassenbahn. diese bahn erinnerte an die letzte. man stand wieder mensch an mensch. nur leider war die stimmung nicht so amüsant wie in der “partybahn”. aber das war egal. denn wir fuhren nur 3 haltestellen.

also raus aus der bahn und rein in die wohnung. da es auch schon ziemlich spät war und einige schnäpse und biere ihr “leben” für uns lassen mussten, entschieden meine liebste, ihre freundin und ich den heimweg anzutretten. anne und ich verabschiedeten uns am hauptbahnhof von ihrer bekannten und machten uns dann endgültig auf den weg nach hause. auf diesem weg leerten wir den restlichen limes und waren dann gegen 5 uhr endlich zu hause.

gepostet von chris am 1. Januar 2009 um 22:35

veröffentlicht in geschichten

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