Archiv für Oktober, 2008

der kampf mit dem bett

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anfang der woche hatten wir uns entschieden ein neues bett zu kaufen. gesagt, getan. meine herzallerliebste und ich gehen also zu unseren möbeldealer nummer eins. nein nicht dieser schwedische möbelriese. ein kleiner möbeldiscounter am dresdner bahnhof mitte. bisher waren wir relativ zufrieden mit diesem. wir haben da auch den wirklich gut in die wohnung passenden Teppich her, für extrem wenig geld. und den tollen weißen küchenunterschrank, der uns schon einige stunde unseres lebens gekostet hat, nur weil die aufbauanleitung spiegelverkehrt und für fünf verschiedene bautypen gemacht war. aber kommen wir auf das bett zurück. als wir uns am montag dann ein schönes und relativ günstiges exemplar ausgesucht und der verkäuferin mitgeteilt hatten das wir es gerne geliefert bekommen würden, war die welt noch in ordnung. auch an dem ausgemachten lieferzeitpunkt war im grunde nichts auszusetzen. wir einigten uns auf zwischen acht und dreizehn uhr und das ganze sollte ende der woche von statten gehen. wir freuten uns die ganze restliche woche auf ihr ende um endlich im 40cm breiteren bett zu nächtigen. heute also sollte der große tag sein. um dreiviertel acht brüllte klingelt der wecker. und um zehn vor um acht klingelten dann die lieferanten. unser bett kam also endlich ins traute heim. wenn ich vorhin von unserem weißen küchenschrank sprach, der uns wie gesagt ein paar stunden des lebens raubte, so ließ uns der aufbau des bettes um mindestens 50 jahre altern. aber alles der reihe nach. laut bauanleitung sollten wir bei einer zwischenstütze anfangen. alles kein problem zwischenstrebe ist vorhanden sowie die dazu gehörigen holzfüße und die benötigten schrauben, um die holzfüße mit der zwischenstrebe zu verbinden. und da begannen die ersten probleme. den mit nur einem kreuzschlitzschraubenzieher sollten vier schrauben festgezogen werden. das ganze szenario schrie nach einem akkuschrauber. dieses problem zog sich durch die ganze aufbauphase. neben dem werkzeugproblem kam das verarbeitungsproblem, welches uns der hersteller in den weg räumte, dazu. dank schiefer bzw. fehlender bohrungen dauerte das ganze spektakel gefühlte 15 stunden. nach unzähligen nervenzusammenbrüchen, tausenden von blasen an den fingern stand das bett dann nach 5 stunden. es wirkte anfangs eher instabil aber mittlerweile macht es einen sicheren und festen eindruck. mal sehen ob es nach der ersten nacht immer noch steht.

aber bei einem sind wir uns sicher. den möbeldiscounter werden wir so schnell kein besuch mehr abstatten.

gepostet von chris am 24. Oktober 2008 um 17:27

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song of the weekend

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nicht nur der film ist überaus sehenswert. auch der soundtrack ist phänomenal.

deshalb als song of the weekend.

Paul Kalkbrenner – Aaron

[youtube=http://de.youtube.com/watch?v=-kOdOWVJQSo]

sehr geiler Track.

gepostet von chris am 24. Oktober 2008 um 15:48

veröffentlicht in musik,song of the weekend

Geschichten aus Regentropfenville

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Es war einmal ein Zappelphillip. Dieser lebte in Regentropfenville, einer an sich tristen, dauerbewölkten Stadt, in der sich die Bewohner die seltsamsten Dinge einfallen ließen um sich bei Laune zu halten. Allerdings würde es den Rahmen meiner kleinen Geschichte sprengen alle Abenteuer von Regentropfenville zu erzählen. Kommen wir also zurück zur Hauptperson der Geschichte, Zappelphillip. Wie schon der Name verrät wusste dieser nicht so richtig, wie man seinen Körper zur Ruhe bringen kann. Er hatte mit seinen langen Armen und Beinen zu kämpfen, auch saß sein Oberkörper nicht fest auf seinem Unterkörper. So war er mit Hilfe der Arme  ständig damit beschäftigt die Balance zu halten, damit die Teile seines Körpers auch beieinander blieben und nicht ihrer eignen Wege stiften gingen. Was für den kleinen Phillip den gesamten Alltag ausmachte und schwere Arbeit war, sah für andere aus wie ein Verrückter aus fernen Weltallländern, obgleich  er grundsätzlich schon den anderen Regentropfenvillern ähnelte.

zappelphilip-001

Das Bild ist eine Radierung – Kaltnadelarbeit für die diese Geschichte geschrieben wurde. Natürlich auch von mir.

Wie es in der Gemeinde üblich war nutzte man auch solche Dinge um sich der trüben Laune des Wetters zu entziehen und aus der täglichen Einöde einen Spaß zu machen. So wurde „der kleine Verrückte” bald zur Volksattraktion und hatte sehr darunter zu leiden.  Während er anfangs noch versuchte Freunde zu finden und sich den Cliquen seines Alters anzuschließen zog er sich später immer mehr zurück und baute eine Art Schutzwand um sich, wandte sich ab von allen, so wie sie sich immer von ihm abwandten. So führte er sein Einsiedlerleben und lernte mit den Schikanen der Anderen umzugehen. Bis zu jenem einem, besonderen Tag. Es war das alljährliche Sturmfest, was alles ändern sollte. Eine Feier, bei der es hauptsächlich um Sportwettkämpfe wie „Blitz” ging, bei dem derjenige gewann der einen Blitz am längsten in sich halten konnte und dabei am hellsten leuchtete. Was für uns Menschen tödlich ist ruft bei Regentropfenvillern ein starkes Kitzeln und Lachen hervor. Zappelphillip half wie jedes Jahr seinem Großvater bei der Organisation für den Wettkampf „Blitz”. Als dieser begann hatte er das Gefühl, dass alles um ihn herum amüsiert auf etwas Bestimmtes wartete. All die Jahre zuvor lag eine nervenzerreibende Anspannung in der Luft und man konnte die Zahnräder in den Köpfen hinter den konzentrierten Augen klackern hören, aber heute Abend nicht. Während Zappelphillip in seinem typischen Pessimismus nach einer Antwort suchte traf ihn plötzlich ein Blitz und er zuckte von seinem Sitzplatz in der Ecke hoch. Die Menge fing an zu grölen und so schrecklich wie Phillip das Szenario auch fand konnte er nicht aufhören zu lachen. Immer hatte er versucht sich zu verstecken und nun zuckte er wild mit Armen und Beinen schlackernd über den gesamten Platz und alle sahen ihn, starrten auf ihn und krümmten sich vor Lachen und es war ihm nicht einmal möglich selbst damit aufzuhören. Als der Blitz ihn endlich verließ stürzte er zu Boden blieb dort vollkommen leer und ohne großartig auf seine Umwelt achten zu können liegen, was vielleicht auch besser so war. Denn von überall her kamen Rufe wie: „Super Spacken, großes Kino.”  Manche kamen sogar heran, beugten sich über ihn, feixten und spuckten ihn an und zogen wieder von Dannen. Es war eine geplante Attraktion. Die Stadtbewohner hatten es satt all die Jahre die gleichen Dinge zu sehen und sie wollten sie durch etwas Neues aufpeppen. So kam man auf die Idee, dass einer der Blitzteilnehmer seinen Blitz einfach per metallischem Sender an Zappelphillip weiterleiteten sollte. Mit dem zappeligen Körper würde es schon lustig aussehen, wenn er getroffen werden würde, dachten sie sich. Der Getroffene lag noch immer am Boden und die kalte nasse Nacht brach tiefer und tiefer herein. Nur langsam Begriff er was geschehen war und fasste sich den Plan etwas ändern zu müssen. Er wollte etwas anstellen, was keiner aus Regentropfenville jemals vergessen sollte und dann die Stadt verlassen…

Denkt euch den Rest und werdet kreativ :-P (->Ein Ende der Geschichte wird in den Kommentaren ausdrücklich erwünscht!)

gepostet von anne am 22. Oktober 2008 um 18:03

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magnetische tinte

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sehr schön anzusehen. das ganze ist mit dem programm processing gemacht. zur musikalischen untermalung diente Flashbulb (in an instant” vom album “red extensions of me”). großes kino.

Magnetic Ink, Process video from flight404 on Vimeo.

via designyoutrust

gepostet von chris am 21. Oktober 2008 um 13:27

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unglaublich aber wahr

viele kommentare

seit circa 5 jahren, wenn nicht sogar 6, bin ich am jonglieren. zuerst nur mit dem sogenannten diabolo, danach begann ich mit dem typischen jonglieren, sprich mit 3 bällen. Da ich mit dem Diabolo eindeutig besser zurecht komme und auch unzählige videos im interweb hierzu gesehen hatte dachte ich mir:”jetzt drehste auch ein video”. gesagt, getan. frau an der hand geschnappt.  kamera in die hand und ab gehts. das Resultat seht ihr als erstes hier.

gepostet von chris am 19. Oktober 2008 um 20:21

veröffentlicht in film

song of the weekend

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das weekend ist zwar gleich wieder vorbei aber das lass ich mir natürlich nicht nehmen.

peter fox – haus am see

gepostet von chris am 19. Oktober 2008 um 20:19

veröffentlicht in musik,song of the weekend

schmelzende strassenschilder

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vor kurzen im netz gefunden. ich weiß leider nicht mehr wo. ausserdem hab ich keine ahnung wer das war. aber ich findt es einfach mal kreativ. diese schmelzenden schilder.

gepostet von chris am 19. Oktober 2008 um 19:10

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abenteuerliches fahrrad"fahren"

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von fahren kann man da nicht mehr reden. eher springen und drehen und bremsen und hüpfen. das alles mit einer netten musikalischen untermalung a la beastie boys.

Danny Macaskill : Next level street trials from brainchild-films on Vimeo.

via spreeblick

gepostet von chris am 15. Oktober 2008 um 17:41

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i ♥ Designyoutrust

ein kommentar bisher

eine toller design blog. mit vielen abstrusen und wundervollen designdingens. da kann man sich schön dran satt gucken.

gepostet von chris am 15. Oktober 2008 um 16:49

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wer hier den fehler findet bekommt ein eis

viele kommentare

lösung bitte in die kommentare

via malcom

gepostet von chris am 14. Oktober 2008 um 21:02

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